Côte D’Azure, Tag 6: Saint-Tropez
Also, wenn wir Nizza, Monacco und Cannes hören, dann denken wir an die Geissens. Und deshalb geht es heute auf die Jagd nach den Spots der Fernsehserie – also auf nach Saint-Tropez zur Villa Geissini!
Uns ist klar, dass wir das Grundstück nicht betreten werden, trotzdem fahren wir zuerst mal zum Eingangstor der Villa Geissini, die in Ramatuelle, einem „Vorort“ von Saint-Tropez steht… und sind fasziniert und enttäuscht zugleich, man steht vor dem richtigen Eingang, aber eben VOR dem Eingang! Seitlich kann man einen Teil des Hauses sehen, wir machen ein paar Fotos und dann nichts wie ab zum Beachclub Tahiti Beach. Leider lässt uns das Wetter heute im Stich, der Himmel ist grau und die Sonne nicht zu sehen. Als wir am Strandparkplatz ankommen fängt es auch noch an zu regnen. Wir stehen an einem wunderschönen weißen Sandstrand und sehen den Regentropfen zu, die an der Autoscheibe entlanglaufen. Schon nach ein paar Minuten hört das Tröpfeln auf und wir laufen zum Meer, nur ein Strandrestaurant ist geöffnet, die anderen Beachclubs werden gerade für die nächste Saison vorbereitet. Leider ist auch der uns aus dem Fernsehen bekannte Beachclub Tahiti Beach noch in der Winterpause und nur vom Strand aus zu sehen -naja, es ist eben erst März!
Ein Steak für 95 Euro, das ist ja ganz nach meinem Geschmack!
Dann fahren wir wirklich nach Saint-Tropez. Parkplätze gibt es zu unserer Überraschung in großer Anzahl, und die meisten sind nicht belegt. Wir parken ziemlich direkt am Hafen und schlendern an den großen Yachten vorbei. Der Ort wirkt sehr klein und verschlafen, nur einige Einheimische führen ihren Hund spazieren, Touristen sehen wir kaum. Offensichtlich ist der ganze Ort noch in der Winterpause, viele der Boutiquen haben einen Zettel in der Scheibe, der eine Wiedereröffnung im April verspricht. Durch die keinen Gassen laufen wir bergauf und kommen an einen grünen Hügel. Einige Treppenstufen führen nach oben zur Zitadelle, von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf Saint-Tropez und den Hafen – auch, wenn der Himmel immer noch grau ist.
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher in Port Grimaud. Die künstliche Lagunenstadt darf nicht mit den Auto befahren werden, deshalb stellen wir unser Auto im Parkhaus neben der (noch geschlossenen) Touristeninformation ab und gehen zu Fuß weiter. Wie in Venedig ist die Stadt mit Wasserstraßen verbunden, jedes Haus scheint einen eigenen Bootsanleger zu besitzen. Leider fehlt diesem Ort heute einfach die Sonne, wir können uns gut vorstellen, wie begeistert wir bei Sonnenschein gewesen wären, aber heute wirkt der Ort auf uns eher ungemütlich. Wir machen noch einige „Beweisfotos“, und dann geht es zurück.
